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Für die ersten drei Tage mit einer Unterkunft in Spiez oder Thun bietet sich je ein Tag am See, am Berg und im Lauterbrunnental an. So bleibt auch Zeit für den Ort, in dem Sie wohnen. Der Berg bekommt den Tag mit der besten Sicht. Die Reihenfolge unten dürfen Sie deshalb nach der Wettervorhersage umstellen.
Tag eins: erst einmal am See ankommen
Beginnen Sie am Hafen und in der Spiezer Bucht oder schlendern Sie durch die Thuner Altstadt zur Aare und suchen sich einen Platz fürs Mittagessen. Beides ist ein angenehmer erster Vormittag nach der Anreise. Bei klarer Sicht passt die Hängebrücke in Sigriswil als freiwilliger Nachmittagsausflug. Gefällt es Ihnen gerade am Wasser, bleiben Sie dort. In Spiez liegt der Bahnhof bergauf von der Bucht; etwas Kraft für die Rückkehr lohnt sich.
Tag zwei: ein Berg genügt
Wählen Sie Grindelwald First oder den Oeschinensee. Auf First stehen die Gondelfahrt und die jeweils geöffneten Angebote im Mittelpunkt. Am Oeschinensee folgt nach der Gondelfahrt noch ein Fussweg. Prüfen Sie die Reservation für die Bergfahrt und wählen Sie die Wanderung passend zu Ihrer Gruppe. Rechnen Sie Mittagspause, Umsteigen und die letzte Talfahrt mit ein.
Ist das Jungfraujoch Ihr Wunschziel, ersetzen Sie damit den ganzen Tag. Vom Thunersee kann die vollständige Anreise pro Richtung mehr als zwei Stunden dauern. Zusammen mit First oder einem ausgedehnten Lauterbrunnentag wird daraus schnell ein gehetztes Programm.
Tag drei: Zeit fürs Tal
Entdecken Sie die Wasserfälle bei Lauterbrunnen, mit einem Spaziergang und einer richtigen Mittagspause. Tiefe Wolken lassen im Tal oft noch schöne Eindrücke zu. Bei Starkregen oder Gewittern ändern Sie das Programm; eine nasse Schlucht ist kein sinnvoller Ersatz. Der Blausee bietet bei passenden Bedingungen einen gemütlicheren Ausflug mit Waldwegen. Der Park kostet Eintritt, Baden ist verboten.
Ein vierter oder fünfter Tag
Ergänzen Sie das Suldtal mit Pochtenfall, wenn Wege und saisonale Zufahrt offen sind. Ein weiterer Tag passt zum Brienzersee, sofern die Schiffsverbindungen samt Rückfahrt passen. Beim Entscheiden hilft der Vergleich der beiden Seen.
Mit kleinen Kindern genügt ein Hauptausflug täglich. Packen Sie Essen ein und streichen Sie zuerst das Nachmittagszusatzprogramm. Ein Spielplatz darf den Nachmittag füllen. Der fünfte Tag schafft ausserdem Spielraum, um den Bergbesuch bei schlechtem Wetter zu verschieben.