2/22/2026 · 10 min read

Paragliding in Interlaken: Unterkunfts-Guide für Erstflieger

Wo man in Interlaken für einen Paragliding-Trip wohnen sollte: Startplätze Beatenberg und Niederhorn, beste Saison, Ablauf und Buchungstipps.

Interlaken gilt als Paragliding-Hotspot der Schweiz, weil Topografie, Erreichbarkeit und Anbieterstruktur sehr gut zusammenpassen. Erstflieger können Tandemflüge mit kurzen Transfers und klaren Treffpunkten buchen. Gleichzeitig gibt es viele Alternativen, falls Wetterfenster schließen. Das macht Interlaken zu einer verlässlichen Basis für Reisende, die ein großes Abenteuer erleben wollen, ohne dass ein Tag komplett vom Wetterrisiko abhängt.

Die bekanntesten Startplätze für Gäste sind Beatenberg und Niederhorn. Beatenberg ist beliebt für den offenen Blick über den Thunersee und klassische Anfluglinien Richtung Tal. Niederhorn wirkt oft alpiner und bietet breite Panoramen über Seen und Bergketten. Welcher Platz genutzt wird, entscheidet sich nach Wind und Wolken. Der Startort ist daher eher Ergebnis der Bedingungen als eine fix garantierte Wahl.

Für den Einstieg ist der Tandemflug mit lizenziertem Pilot die Standardoption, nicht das Solo-Training. Benötigt werden nur normale Beweglichkeit, ein kurzer Anlauf beim Start und Bereitschaft für Höhe. Ausrüstung und Manöver werden professionell geführt, inklusive Briefing vor Start und Landung. Viele Gäste berichten, dass die Anfangsnervosität schnell sinkt, weil der Flug ruhig und kontrolliert wirkt.

Die Hauptsaison liegt meist zwischen Mai und Oktober, mit besonders stabilen Besucherfenstern häufig von Juni bis September. Je nach Thermik und Wolkenentwicklung eignen sich morgens oder spätere Nachmittags-Slots besser. Auch in der Hochsaison gibt es keine exakte Startgarantie auf die Minute. Zwei mögliche Flugtage einzuplanen ist meist effektiver als ein starrer Einzeltermin.

Bei der Unterkunft sollte Wetterflexibilität ein Kernkriterium sein. Sinnvoll sind klare Stornoregeln, schnelle Kommunikation und unkomplizierte Umbuchung bei Verschiebungen. Wenn sich der Start um Stunden verzögert, sind kurze Wege zu Cafés, Seeufer oder Bahnstationen hilfreich. Starre Check-in-Fenster erzeugen unnötigen Druck. Gute Unterkünfte unterstützen variable Tagesabläufe statt sie zu blockieren.

Beim Material stellen Tandem-Anbieter in der Regel Gurtzeug, Helm und technische Flugausrüstung bereit. Sinnvoll mitzubringen sind knöchelstabile Schuhe, schichtbare Kleidung und in Übergangszeiten dünne Handschuhe. Gut sitzende Sonnenbrillen erhöhen den Komfort bei hellem Licht. Oft können Pilotinnen und Piloten Kameraaufnahmen anbieten, deshalb vorher nachfragen. Für Sicherheit zählt passende Kleidung mehr als teures Privat-Equipment.

Wenn das Wetter den Flug stoppt, bleibt Interlaken als Reiseziel stark. Ein Jungfrau-Bahnabschnitt, eine Bootsfahrt auf dem Brienzersee oder eine kürzere Panorama-Wanderung füllen den Tag sinnvoll. Viele kombinieren einen Paragliding-Versuch mit einem zweiten Highlight ohne Flugabhängigkeit. So bleibt die Reise robust, auch wenn ein Startfenster kurzfristig ausfällt.

Direktbuchung ist bei Paragliding-Reisen besonders hilfreich, weil Zeitpläne sich regelmäßig verschieben. Gastgeber können Gepäcklogistik, spätere Ankunft und lokale Transferwege direkt klären. Transparente Endpreise sind wichtig, wenn Aktivitätskosten durch Zusatzoptionen variieren. Bei wetterabhängigen Erlebnissen ist verlässliche lokale Abstimmung oft wertvoller als der scheinbar günstigste Basispreis.

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